Studierende lärmen gegen Unterfinanzierung [Pressemitteilung]

250 Personen bei verschiedenen Aktionen

Am 21.05. fanden im Rahmen der Protestwoche an der Universität Frankfurt mehrere Aktionen statt. An den zwei Lärmflashmobs und einer Mensaaktion nahmen circa 250 Personen teil. „Wir machen Lärm, um auf die Probleme der Unis aufmerksam zu machen und ein Zeichen zu setzen“ begründete Lisa Begemann, selbst Studierende im 6. Semester, die Aktion, „Unterfinanzierung betrifft dabei nicht nur einzelne Fachbereiche oder Universitäten.“ Ein weiteres Anliegen des Protestes war es, gegen mögliche Institutsschließungen aktiv zu werden. „Ich habe gehört, dass einige Fachbereiche bereits ihre Schließung befürchten“ ergänzte ein umstehender Student.

50 bis 60 Studierende trafen sich zunächst in der Frankfurter Innenstadt an der Hauptwache, um acht Minuten lang ihrem Unmut über die Sparmaßnahmen und Kürzungen im universitären Raum laut und musikalisch Ausdruck zu verleihen. Später wurde die Aktion auf dem Campus wiederholt. Während der laufenden Senatssitzung kamen noch einmal circa 80 Studierende zusammen, machten zuerst vor dem Präsidiumsbau auf sich aufmerksam und gingen anschließend lärmend in den Senat. „Wir wollen den Protest dorthin tragen wo er nötig ist. Der Senat beschließt unter anderem Finanzierungs- und Entwicklungsfragen der Universität“ sagte eine Protestierende dazu.

Am Mittag hatten bereits 120 Studierende die Mensa im Anbau des Casino-Gebäudes auf dem IG-Farben-Campus als Ziel des Protestes gewählt, bestellten sich Mittagessen und zahlten beim hinausgehen alle einen symbolischen Euro. “Wir wollten mit dieser Aktion die Rücknahme der Preiserhöhungen in den Mensen und Cafeterien erreichen und auf die Problematiken, die in Verbindung mit dem Studierendenwerk stehen, insbesondere die beständigen Erhöhungen des Semesterbeitrags, die Unterfinanzierung des Studierendenwerks und die Intransparenz des Haushaltes sowie der Zulieferer, Aufmerksam machen“, so äußerte sich Sebastian H. Unger, „selbstverständlich gilt unsere Kritik dem Studierendenwerk nicht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die während der laufenden Aktion über die Situation informiert wurden.“

Für den morgigen Tag sind weitere Aktionen und Workshops geplant. Im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks 2014 werden im Sommer weitere Proteste stattfinden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an 0157/56011766 oder akinfo.bsffm@googlemail.com. Die Rufnummer wird den Tag über bis mindestens 18 Uhr erreichbar sein.

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